Meldungen

Filmtipp

Underdogs
Welpen hinter Gittern

In Jan Hinrik Drevs Film Underdogs über Häftlinge, die Hundewelpen zu Blindenhunden ausbilden, sollen erleben ein harter und ein kleiner Hund eine wechselhafte Beziehung, die dem Menschen einige neue Erkenntnisse über sich und seine Gefühlswelt beschert. Und so manchen nassen Fleck auf dem Zellenboden.

Hundeknast (27K)

Er ist introvertiert, hat einen beeindruckenden Brustkorb, und fragt nicht zweimal nach, bevor er zuschlägt: Häftling Mosk (Thomas Sarbacher) trainiert verbissen für die gefängnisinternen Meisterschaften im Gewichtheben. Dass die neue Gefängnisdirektorin (Clelia Sarto) ein Programm etablieren möchte, bei dem ausgewählte Häftlinge kleine Hundewelpen zu Blindenhunden ausbilden, ist ihm schnurz. Dennoch bewohnt plötzlich ein niedliches Hundebaby seine Zelle, und er muss sein Bestes tun, um der piepsenden und pinkelnden Welpe die nötigen Befehle beizubringen. Mosks Strenge und Ablehnung dem Hündchen gegenüber lassen das Ausbildungsziel in weite Ferne rücken. Zudem zieht Mosk den Zorn der Mitinsassen auf sich, die das ganze Projekt durch seine Verweigerungshaltung gefährdet wissen, und den Vierbeinern ihrerseits voller Elan und Schmuseeinheiten Sitz, Platz und Bleib einbleuen. Aber die größte Prüfung steht allen harten Kerlen noch bevor: Nämlich das Weggeben des dann doch treuesten Freundes nach erfolgreicher Ausbildung.
Häftlinge und Hunde – dass die Erziehung der treuen Tiere positive Auswirkungen auf Menschen hat, wurde in us-amerikanischen Programmen wie dem in New York ansässigen Projekt „Puppies behind bars“ (Welpen hinter Gittern) zur knastinternen Blindenhundausbildung bewiesen. UNDERDOGS-Regisseur und Hundehalter Drevs hat 2001 einen Dokumentar­film über dieses Projekt gedreht, bei dem Schwerverbrecher ihre Emotionalität und die Hunde ihren Spaß am Apportieren entdecken. Vom Thema seitdem fasziniert, arbeitete Drevs seine Erfahrungen ein paar Jahre später zu einem Drehbuch für einen Spielfilm um, in dem ein unzugänglicher Häftling von seiner Zuneigung zum Tier überrascht wird.

Weitere Infos gibt es hier.


Mäuse in der Wohnung

aktion tier empfiehlt den tierschutzgerechten Fang mit Lebendfallen

Das Eindringen der Mäuse kann man selten verhindern, da sich die kleinen Tiere durch Spalten und gekippte Fenster schlängeln und sogar an der Hauswand bis in den fünften Stock hoch klettern.
Da Mäuse durch ihren Nagetrieb recht große Schäden im Haus anrichten können, ihre Exkremente überall hinterlassen, vor allem stärkehaltige Nahrungsmittel anfressen und sich natürlich auch vermehren, sind sie in der Regel nicht willkommen.
"Das Vergiften der Mäuse kommt für uns Tierschützer nicht in Frage", so Ursula Bauer von aktion tier Berlin. Der Tod durch Vergiften ist langsam und grausam. Außerdem können auch Katzen, Vögel und Hunde von den Giftködern fressen. Der Einsatz von Schlagfallen bedeutet zwar in der Regel einen schnellen Tod, ist jedoch aus tierschützerischer Sicht völlig unnötig. "Warum die Tiere umbringen, wenn man sie doch in Lebendfallen fangen kann?", fragt die Biologin Ursula Bauer von aktion tier Berlin. Lebendfallen für kleine Mausarten sowie Lebendfallen für Ratten, die bei größeren Mäusen eingesetzt werden sollten, können in den meisten Baumärkten kostengünstig erstanden werden.
Als Köder haben sich Nusskerne, Schokolade oder mit Erdnussbutter vermischte Haferflocken bewährt. Die Lebendfallen sollten immer entlang von Wänden aufgestellt werden, da Mäuse ungern Räume durchqueren.
Die aufgestellten Lebendfallen müssen jeden Tag kontrolliert werden. Ist eine Maus gefangen, sollte man ein Tuch über die Falle decken, um dem Tier unnötigen Stress zu ersparen. "Bringen Sie die gefangene Maus in der Lebendfalle nach draußen und lassen Sie das Tier in einer Entfernung von mindestens einem Kilometer in einer tiergerechten Umgebung wie etwa in einem Park, an einem größeren Gebüsch oder im Wald frei", rät Frau Bauer.


Mit der "Goldenen Pfote" will TASSO e.V. herausragende Projekte fördern

tasso-logo (1K)

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. verleiht zum ersten Mal die "Goldene Pfote" für herausragende Projekte im Bereich Tierschutz. Um den mit 5000 Euro dotierten Preis können sich sowohl Privatpersonen als auch Tierschutzvereine, Tierheime, Zoos und andere tierschützerische Organisationen bewerben. Bewertet werden in Deutschland gestartete Initiativen, die Tieren in Not helfen, Tierleid vermeiden oder präventiv zu einer verbesserten Lebenssituation von Tieren beitragen. Bedingung für die Preisvergabe ist die unmittelbare Verwendung der Prämie für das eingereichte Projekt.

Philip McCreight, Leiter der TASSO-Zentrale in Hattersheim: "Wir stellen immer wieder fest, dass ambitionierte Tierschutzprojekte an der nötigen finanziellen Unterstützung scheitern. Mit der ‚Goldenen Pfote' wollen wir nicht nur das Engagement belohnen, sondern auch einen Teil zur wirtschaftlichen Realisierung beitragen." Schirmherrin des Preises ist Dr. Madeleine Martin, hessische Tierschutzbeauftragte und zurzeit bei der EU-Vertretung des Landes in Brüssel.

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20 - 65795 Hattersheim - Germany
Telefon: +49 (0) 6190.937300 - Telefax: +49 (0) 6190.937400
eMail: newsletter@tasso.net - HomePage: www.tasso.net


Giftköder

Die Angst spaziert mit

Immer wieder kommt es dazu, dass Tierhasser Giftköder auslegen - meist gezielt - um den Haustieren ihrer Mitmenschen zu schaden. Verwendet wird für solche Köder oft das für Menschen sowie für Tiere schädlich bis tödlich wirkenden Rattengift.

Ein schnelles Reagieren ist bei einem Vergiftungsfall von äußerster Wichtigkeit. Die sofort aufzusuchende Tierarztpraxis kann je besser reagieren, desto mehr Informationen über die eingenommene Substanz vorliegen. Neben der Arbeit zum Haustierdiebstahl werden von den Tierfreunden gegen Tierdiebstahl auch Giftköderwarnungen entgegengenommen und auf der Homepage www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de veröffentlicht.


Haustierdiebstahl

Schreckensszenario für jeden Tierhalter


Für jeden Tierbesitzer ist es ein Schreckensszenario: Der treue Liebling ist spurlos verschwunden. Gründe und Ursachen kann es viele für ein solches Verschwinden geben.

Die Tierfreunde gegen Tierdiebstahl setzten sich mit ihrer Arbeit gegen organisierte Banden ein, die Katzen mit Duftstoffen anlocken um sie dann mitzunehmen. Auf der Internetseite www.haustierdiebstahl-in-deutschland.de sind viele nützliche Informationen zum Thema zu finden, wie auch stets aktuelle Warnungen für die betroffenen Gebiete. Getarnt sind die Tierfänger häufig als Hilfsorganisationen und Altkleidersammler. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sammelbehälter in der Umgebung aufgestellt werden. Diese können für den Menschen nichtwahrnehmbare Lockstoffe enthalten, die den tierischen Lieblingen zum Verhängnis werden können.



Tasso - Europas größtes Haustierregister

Aus den verschiedesten Gründen verschwinden immer wieder Haustiere. Eine Registrierung des Haustieres bei Tasso kann im Ernstfall helfen, das geliebte Tier wiederzufinden.

Das erste Haustierzentralregister Deutschlands und das größte Register seiner Art in Europa hat mit über 3,5 Millionen registrierten Haustieren und einer Erfahrung von mehr als 25 Jahren einen kostenlosen und zeitlich uneingeschränkten Service, der sich für vermisste Tiere und suchende Tierhalter einsetzt. Durch die Korrespondenz mit anderen Registern und Suchaktionen über verschiedene Medien können jährlich mehr als 40.000 vermisste Tiere wieder zu ihren Menschen zurückgebracht werden.
Neben der Rückvermittlung entlaufener und gestohlener Tiere fördert Tasso aktiv den Tierschutz, leistet in der Öffentlichkeit Aufklärungsarbeit zu tierschutzrelevanten Themen und macht sich gegen Tiermissbrauch und -quälerei stark. Nähere Informationen zum Thema Registrierung von Haustieren sind auf der Internetseite www.tiernotruf.org zu finden.


Tieridentifikation

Mit dem Microchip auf Nummer sicher gehen

Einen Möglichkeit, sein Haustier zu kennzeichnen und zu registrieren, damit es im Notfall leichter wiedergefunden werden kann, ist ein 12 Millimeter großer Microchip.


Dieser wird dem vierbeinigen Freund von einem Tierarzt implantiert und enthält codierte Informationen, die im Falle eines Verschwindens die Rückkehr erleichtern oder erst möglich machen können. Die Registrierung bei dem Haustierzentralregister Tasso geht mit dem eingesetzten Transponder einher. http://www.virbac.de/243-0-seite-1.html#


URLAUB IN HOLLAND?
NEIN DANKE!

In den Niederlanden, werden jährlich hunderte von Hunden ihren Besitzern weggenommen und eingeschläfert, nur weil sie keine FCI-Zuchtpapiere und die äußerlichen Merkmale eines Pitbulls / American Stafford haben. R.A.D. - was bedeutet diese Regelung?

In den Niederlanden gibt es seit 1993 den RAD (Regeling agressieve dieren), eine Verordnung die die Haltung und Einfuhr von pitbullartigen Hunden verbietet. Unter diese Regelung fallen alle pitbullartig aussehenden Hunde, die keinen FCI (Fédération Cynologique Internationale) Stammbaum haben....
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Aktuelles zum Thema:

Niederlande schaffen "RAD" ab

Halter von Hunden, die auch nur im entferntesten einem Pitbull ähneln, können aufatmen. Die Niederlande schaffen die berüchtigte "RAD"-Regelung ab, nach der seit 1993 grundsätzlich jeder "pitbullartige Hund" - auch der von Reisenden aus dem Ausland - beschlagnahmt und getötet werden sollte. Laut der Van Sluijs-Kommission, die die Auswirkungen dieser drastischen Maßnahmen im Auftrag des Niederländischen Ministeriums für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität unter suchte, ist trotzdem der Anteil an Beißunfälle über die Jahre gleich geblieben. Die Kommission empfahl stattdessen eine Aufklärung der Hundebesitzer und eine Verschärfung der Gemeindeverordnungen. die Bürgermeister können künftig als aggressiv aufgefallene oder vermutete Hunde mit einer Körpergröße von mehr als 35 cm beschlagnahmen und einem Verhaltenstest unterziehen. Das Ministerium übernimmt so gut wie alle Empfehlungen der Kommission.
Besitzer der Hunde, die in den vergangenen Jahren auf Basis der RAD beschlagnahmt und bisher nicht getötet wurden, können nach einem Verhaltenstest auf Rückgabe ihrer Hunde hoffen. Auch Holland-Reisende müssen nicht mehr befürchten, dass ihr Vierbeiner aufgrund einer sehr vagen phänotypischen Beschreibung (die z.B. auch auf einen Labrador zutreffen könnte) konfisziert wird.

Entnommen aus dem Zoologischen Zentral Anzeiger herausgegeben vom ZZF (Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V.)

Link zum Thema: WDR/Tiere suchen eine Zuhause

Wir suchen eine neues Zuhause

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