Philosophie


Vera Scholtz-Niehr Chef-Redakteurin Stadtgeschnupper und Inhaberin der Firma e-mago DESIGN

Kreative Konzepte

jetzt rund ums Tier

Die Firma e-mago DESIGN befasst sich seit 1999 mit der Schaffung von kreativen Projekten. Zunächst lag das Tätigkeitsfeld allein auf der Realisation von Marketingkonzepten und Werbemitteln für Versicherungen, Verlage und Fundraiser. Doch in Inhaberin Vera Scholtz-Niehr schlummerte von Kindesbeinen an die Leidenschaft, Tiere zu beobachten und möglichst viel über ihre Eigenarten und Bedürfnisse zu lernen. Ungezwungen enwickelte sie so einen großen Wissensfundus. 2002 verband sie das erste Mal diese Leidenschaft mit ihrem Beruf und entwickelte das Projekt tiercasting cologne, welches nun in die übergreifende Plattform "tiercastingforum.de" umgewandelt worden ist. Dabei handelt es sich um eine Internetplattform, auf der Tierbesitzer ihre Tiere der Medienbranche vorstellen können. Diese kann die "Tierlaienmodels" für Werbeaufnahmen oder Fernseh- und Filmrollen buchen. In diesem Rahmen entstand auch der Tiercasting-Report, ein Special-Interest-Magazin, das Informationen und Erfahrungen über die Arbeit mit dem Thema Tiercasting weitergibt. Die Arbeit macht dem Team viel Freude, da ein ständiger Kontakt zu Tieren und deren Besitzern besteht. Anfang 2006 verwirklichte das Team ein lange vorbereitetes Projekt. Denn es wurden immer mehr Stimmen laut:

"Warum gibt es nur Stadtmagazine für Eltern oder allgemeine Zielgruppen? Für Tierbesitzer ist es doch wichtig zu wissen, was die Stadt für ihre Lieblinge zu bieten hat. Wagt Euch da doch mal ran!"

So wurden die Ärmel fleißig hochgekrempelt und es rauchen seither die Köpfe aller Beteiligten. Es wird wie wild getippt, telefoniert und recherchiert. Das Ergebnis ist ein nun schon im zweiten Jahrgang erscheinendes Zeitschriften-Konzept, das nicht nur einzigartig ist, sondern auch verbindet, interessiert und "einfach" Freude macht. Die mittlerweile große Fangemeinde in Form einer treuen Leserschaft ist ein Motor, der das Team anspornt, weitere Herausforderungen auf dem Gebiet anzunehmen.

Stadtgeschnupper verbindet!

Das Happy End für Lonny hat es gezeigt!

Es sind genau diese Erlebnisse, die das Stadtgeschnupper-Team antreiben und immer wieder motivieren an diesem besonderen Projekt zu arbeiten...


Dieses Foto mit dem schrecklich abgemagerten Lonny und einem Hilferuf von seinem Frauchen erreichte die Redaktion vor einigen Monaten. Nach der Veröffentlichung von Lonnys traurigem Schicksal liefen in der Redaktion die Telefone heiß und viele liebe Menschen boten ihre Hilfe an.

In der Stadtgeschnupper-Frühlingsausgabe haben wir über Katharina Höfer und ihr Pferd Lonny berichtet. Gesucht wurde ganz dringend eine Weide in Bremen oder der Umgebung. Da Frau Höfer von Celle nach Bremen gezogen ist, waren die beiden für mehrere Jahre getrennt, da Frau Höfer kein geeignetes Gelände in der neuen Heimat für ihren schwerkranken Hengst finden konnte.
Durch eine schlimme Atemwegserkrankung kann das 13-jährige Pferd nämlich nur noch draußen stehen. Doch auf den Aufruf in Stadtgeschnupper haben sich gleich mehrere engagierte Pferdefreunde gemeldet und inzwischen sind Katharina und Lonny wieder glücklich vereint. Nach langer Suche konnte Katharina Höfer nun ihren kleinen Hengst Lonny nach Norddeutschland holen. Er ist auf einer großzügigen Weidefläche in Fischerhude bei Pferdefreund Siegfried Pauli untergekommen. Jetzt braucht seine überglückliche Besitzerin nur noch eine Stunde mit dem Fahrrad bis sie bei ihm ist und kann ihn so wieder jeden Tag besuchen kommen.
Die Bedingungen auf der neuen Weide sind ideal für Lonny. Es ist genügend Platz vorhanden und ein Unterstand bietet ihm Schutz vor Wind und Wetter. Auch für den Winter ist die Unterbringung bereits geregelt.
Da er aufgrund seiner Atemwegserkrankung nicht im Stall stehen kann, wird er unter einem überdachten Vorbau untergestellt, der an den Stall angrenzt. Noch dazu wird er dann Gesellschaft von einem anderen Hengst haben. Auf der Weide gegenüber von Lonny stehen ein paar Stuten, so dass er Kontakt zu seinen Artgenossen hat. Die Weide wird durch einen Seitenarm der Wümme begrenzt, daher steht Lonny immer frisches, klares Wasser zur Verfügung.

Kuraufenthalt in Fischerhude

Um die Versorgung ihres kranken Hengstes muss Katharina Höfer sich nun auch keine Sorgen mehr machen. Der zuverlässige Weidebesitzer Siegfried Pauli gibt Lonny morgens bei der Fütterung seine Medikamente. Da Katharina Höfer ihren Hengst nun jeden Tag besuchen kann, kann sie sich abends dann selbst um die Medikamentengabe kümmern. Die gute Luft macht Lonnys neue Unterkunft zum Kuraufenthalt. Die intensive Pflege von Katharina Höfer, die gute Versorgung auf der neuen Weide und die gute Luft sorgen dafür, dass es Lonny immer besser geht und er sich prächtig erholt. Die gesundheitliche Besserung bestätigt auch der Tierarzt, der alle zwei Wochen bei Lonny vorbeischaut. So gut wie jetzt ging es ihm schon lange nicht mehr. Inzwischen kann Katharina Höfer auch wieder mit Lonny Schritt reiten, was vorher nicht möglich war, da er dann sofort Hustenanfälle bekam. Sie können zwar nicht lange reiten, aber auch wenn sie überhaupt nicht mehr auf Lonny reiten dürfte, wäre sie immer noch der glücklichste Mensch der Welt, da sie so viel Zeit mit ihrem Pferd verbringen kann.

Frech und unternehmungslustig wie ein junges Pferd

Inzwischen haben sich Lonnys Atemprobleme schon deutlich verbessert und er ist auch nicht mehr so abgemagert, wie noch vor ein paar Wochen. Man merkt dem 13-jährigen Hengst die gesundheitliche Besserung aber nicht nur äußerlich an. Er ist wieder frech und unternehmungslustig wie früher, als er noch ein junger, gesunder Hengst war. Er erkundet sein neues Zuhause und haut auch schon mal auf andere Weiden ab, da er der Damenwelt auf der Nachbarweide einfach nicht widerstehen kann. Ein Holzstoß auf seiner Weide ist zu seiner Spielecke geworden. Wenn er Langeweile hat, nimmt er sich ein, zwei Holzscheite und tritt und wirft sie durch die Gegend. Nachdem Katharina Höfer weiß, dass es ihrem Araberhengst Lonny wieder besser geht und er gut versorgt wird, kann sie wieder ihr Leben genießen. Den beiden stehen ganz bestimmt noch einige schöne gemeinsame Jahre bevor, in denen der freche Kerl so einiges anstellen wird.

Wir freuen uns darauf, weitere Brücken zu bauen und Mensch und Tier zu verbinden!

Wir suchen eine neues Zuhause

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Csili
Hund, Dackel
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